Allgemeines

Welche Elektromotoren gibt es?

Elektrofahrräder bringen ein hohes Maß an Flexibilität – weder Parkplatzsuche noch Abhängigkeit von Fahrplänen stehen einem im Weg. Zudem macht das Fahren mit Rückenwind einfach Spaß. Im Vergleich zum Auto sind die elektrisch unterstützten Fahrräder, auch Pedelec oder E-Bike genannt, günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender. E-Räder sind somit eine wichtige umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Auto bei Entfernungen bis 20 Kilometer. Besonders zwischen 10 und 20 Kilometer Wegelänge schließen sie eine wichtige Lücke zwischen Fahrrad und Auto. Denn eines ist klar: Im Interesse der Lebensqualität in Städten und Gemeinden und zum Schutz der Umwelt und des Klimas muss der Pkw-Anteil an allen Wegen deutlich sinken. Zur Zeit liegt er bei etwa 60 Prozent, wobei die Häfte der Autofahrten sogar kürzer als 5 Kilometer sind. Quelle: VCD e.V., Berlin

Was ist der Vorteil an einem bürstenlosen Motor?

„Ungebrochen ist der Trend hin zum E-Bike. Diese Entwicklung ist noch lange nicht am Ende. Neue Produkte und Anbieter werden den Markt weiter ankurbeln, sodass in den nächsten Jahren mit einem weiteren Wachstum zu rechnen ist. Leider hat der steigende Absatz von E-Bikes bisher noch nicht zu einem Wachstum des Gesamtfahrradmarktes geführt. Offensichtlich entscheiden sich die Käufer statt für ein City- oder Trekkingfahrrad für ein E-Bike.“ Quelle: ZIV Zweirad -Industrie-Verband, Zusammenfassung 2011

Fast 20 Prozent aller 2014er Fahrradmodelle sind E-Bikes bzw. Pedelecs. Dieser Anteil lag in 2010 noch bei gerade einmal 5%. Der durchschnittliche Verkaufspreis bei E-Bikes hat sich in diesem Zeitraum von 2.068€ (2010) auf aktuell 2.625€ (2014) rasant entwickelt.

Wie kann ich mein Inserat bearbeiten?

Es wird zwischen drei verschiedenen Elektrofahrradtypen unterschieden. Diese sind: Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes. Umgangssprachlich wird häufig wird der Begriff E-Bike als Oberbegriff verwendet.

Was ist ein Pedelec?

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt den Fahrer mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt, während des Tretens und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Wer schneller fahren will, ist auf die eigene Körperleistung angewiesen, die bei einem durchschnittlichen Radfahrer etwa 100 Watt beträgt. Der Unterstützungsgrad kann in mehreren Stufen eingestellt werden und ist abhängig von der Pedalkraft oder der Trittfrequenz des Fahrers.

Die Definition eines Pedelecs ergibt sich aus der europäischen Richtlinie 2002/24/EG. Es ist dem Fahrrad rechtlich gleichgestellt. Fahrer benötigen also weder ein Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung oder einen Führerschein. Für sie besteht zudem keine Helmpflicht oder Altersbeschränkung. Für Pedelecs mit einer Anfahrhilfe bis 6 km/h wird jedoch eine Mofaprüfbescheinigung benötigt, wenn der Fahrer nach dem 01. April 1965 geboren wurde.

Was ist ein S-Pedelec?

Die schnellen Pedelecs, auch Schweizer Klasse oder S-Klasse genannt, gehören nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Kleinkrafträdern. Die Räder funktionieren zwar wie ein Pedelec, aber die Motorunterstützung wird erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet. Derzeit liegt die maximal erlaubte Nenn-Dauerleistung der Motoren bei 500 Watt.

Für die schnelle Klasse sind einige gesetzliche Besonderheiten zu beachten: Für sie ist eine Betriebserlaubnis beziehungsweise eine Einzelzulassung des Herstellers vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) notwendig. Fahrer benötigen, wenn sie nach dem 01. April 1965 geboren wurden, mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung (somit gilt ein Mindestalter von 15 Jahren) oder einen gültigen Führerschein jeglicher Art. Das schnelle Elektrofahrrad braucht ein Versicherungskennzeichen (Kostenpunkt etwa 70 Euro pro Jahr). Eine Helmpflicht besteht auch für die Schweizer Klasse nicht.

Was ist ein E-Bike?

E-Bikes im engeren Sinn sind die dritte Kategorie. Sie sind mit einem Elektromofa zu vergleichen und lassen sich mit Hilfe des Elektroantriebs durch einen Drehgriff oder Schaltknopf fahren, auch ohne dabei in die Pedale zu treten. Wird die Motorleistung von 500 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h nicht überschritten, gelten diese Fahrzeuge als Kleinkraftrad (früher: Leicht- Mofa).

Auch hier ist ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und mindestens eine Mofa- Prüfbescheinigung zum Fahren notwendig. Man ist auf die eigene Leistungsfähigkeit angewiesen, wenn man schneller als 20 km/h fahren möchte. Eine Helmpflicht besteht auch bei den E-Bikes nicht.

Die Unterschiede kurz & knapp.

Pedelec: Bei einem Pedelec wird die Pedalkraft des Fahrers durch einen Elektromotor unterstützt. D.h. wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt, arbeitet auch der Elektromotor nicht und liefert somit

keine Unterstützung. Die Leistung des Elektromotors ist bei einem Pedelec bis 250 Watt begrenzt. Die Motorunterstützung schaltet sich bei 25 km/h ab.

S-Pedelec: S-Pedelecs (Schnelle-Pedelecs) haben einen Elektromotor, der mehr als 250 Watt Leistung aufbringt. Genauso wie beim normalen Pedelec erfolgt die Zuschaltung des Elektromotors nur beim Treten. Die Motorunterstützung erfolgt bei einem S-Pedelec bis 45 km/h, daher benötigt man ein Versicherungskennzeichen. Einige Modelle verfügen zusätzlich über eine Anschub-Unterstützung. Diese Anschub-Unterstützung liefert ohne Trittkraft zwischen 6 und 20 km/h.

E-Bikes: E-Bikes fahren alleine durch die Motorkraft. Dabei sind die Elektromotoren in der Regel 500 Watt stark. Bei einer Geschwindigkeiten bis zu 45km/h gilt ein E-Bike als Kleinkraftrad und benötigt nur ein Versicherungskennzeichen. Für noch höhere Geschwindigkeiten kann sogar eine reguläre Kfz-Zulassung wie bei einem Motorrad erforderlich sein. Da E-Bikes mindestens Versicherungskennzeichenpflichtig sind, ist auch das Tragen eines Helmes Pflicht. Selbstverständlich darf ein E-Bike nur mit einem gültigen Führerschein gefahren werden.

Kann ich mit einem Elektrofahrrad auch sportlich fahren?

Dies hängt vom Fahrzeugtypen ab und wie Sie mit Ihrem Zweirad unterwegs sein möchten. Generell ist das schon möglich, denn je nach Bedarf kann die elektrische Zusatzenergie aus dem Elektromotor durch das Bedienelement am Lenker zu- oder abgeschaltet werden. Zudem kommen immer mehr sportliche Ausführungen auf den Markt.

Welche rechtlichen Vorgaben gelten für ein Elektrofahrrad?

Pedelecs mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und maximal 250 Watt starken Motoren sind häufig mit einer sogenannten Anfahrhilfe oder Schiebehilfe bis 6 km/h ausgestattet. Diese beschleunigt das Fahrrad auch ohne Tritt in die Pedale. Wegen der Begrenzung der Anfahrhilfe auf 6 km/h bleiben solche Pedelecs aber zulassungsfrei und benötigen kein Versicherungskennzeichen und keine Fahrerlaubnis. Laut § 10 Abs. 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung gilt für solche Pedelecs allerdings ein Mindestalter von 15 Jahren. Notwendig ist daher eine Mofa- Prüfbescheinigung oder ein Führerschein (z. B. Klasse B).

Fahrer von E-Bikes mit bis zu 500 Watt starken Motoren bedürfen immer mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung, müssen also mindestens 15 Jahre alt sein. Diese schnelleren und/oder leistungsstärkeren Elektrofahrräder gibt es in zwei Varianten:

E-Bikes, die bis zu 20 Stundenkilometern alleine mit der Motorleistung gefahren werden können. Mit zusätzlicher Muskelkraft sind höhere Geschwindigkeiten möglich. Sie überschreiten die gesetzliche 6-km/h-Grenze.

E-Bikes, die Tretunterstützung über die Geschwindigkeit von 25 km/h hinaus geben. Bei 45 km/h wird der Motor abgeregelt – das E-Bike würde sonst in die Klasse der führerschein- und zulassungspflichtigen Kleinkrafträder fallen (Fahrerlaubnisklasse M). Beide E-Bike-Typen gelten nicht als Fahrräder im rechtlichen Sinne, sondern gehören zu der Klasse der Kleinkrafträder mit geringer Leistung und benötigen immer ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis.


Wie schwer ist ein Elektrofahrrad?

Das Gewicht liegt i.d.R. zwischen 21 und 27 kg. Ein normales Fahrrad wiegt etwa 15 kg und ein Elektroroller zwischen 100-130 kg.

Kann ich das Elektrofahrrad mit einem Dach- oder Heckgepäckträger transportieren?

Ja, Sie müssen nur die Herstellerangaben des Dach- oder Heckgepäckträgers bezüglich der Belastungsgrenzen beachten. Falls Sie den Träger auf die Anhängerkupplung montieren, müssen Sie die zulässige Stützlast Ihres Fahrzeuges beachten.

Kann ich einen Kindersitz oder einen Kinderanhänger montieren?

Generell ja. Sie müssen jedoch beachten, dass der Transport von Kindern in Anhängern ausschließlich für „Fahrräder“ inkl. Pedelecs erlaubt ist. Bei einem S-Pedelec oder einem E-Bike ist das allerdings nicht erlaubt.

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